Mittwoch, 20 März, 2019
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Mit dem Rasenmäher durch das Grün

Der richtige Rasenmäher für Ihre Grünfläche

Wer einen Garten hat, der weiß, dass dieser nicht nur unbedingt schön aussieht, sondern auch jede Menge Arbeit machen kann. Schließlich muss das Grün was dort – hoffentlich – wächst und gedeiht auch gepflegt werden. Doch nicht nur Blumenbeete verlangen jede Menge Aufmerksamkeit, auch der Rasen muss immer wieder gedünkt und vielleicht sogar gemäht werden.
Vor allem das Mähen der Grünfläche kann – je nach Größe des eigenen Gartens – schon einige Stunden in Anspruch nehmen. Deswegen sollte sich jeder Gartenbesitzer für den richtigen Rasenmäher entscheiden. Je nach Fläche und Bedarf, muss dieser nämlich gegebenenfalls einiges aushalten.

Benzin, Elektro oder Akku?

Benzin- oder ElektrorasenmäherZunächst einmal stellt sich die grundlegende Frage, ob man Rasenmäher mit Benzin-, Elektro- oder Akkubetrieb wünscht. Für Hausbesitzer mit großer Gartenanlage empfiehlt sich ein Benzinrasenmäher, denn dieser hat einen starken Motor und kann somit auch mit hohem und dichtem Gras umgehen. Zudem liegen auch bei einem weitläufigen Gelände keine Kabel im Weg, die man umschippern muss. Wer noch größere Flächen zu bearbeiten hat, der kann sich überlegen vielleicht sogar auf einen benzinbetriebenen Traktorrasenmäher umzusteigen. Mit diesem können bei einem großen Gartengelände oft Stunden eingespart werden. Elektrorasenmäher sind hingegen bestens geeignet für mittlere Gartengrundstücke. Zudem sind sie dank Ihres Motors und des nicht nötigen Tanks um einiges leichter als benzinbetriebene Varianten. Ebenfalls vom Wartungsaufwand hat man es mit einem Elektrorasenmäher um einiges leichter, denn es gibt keinen Staub-, Luft- oder Ölfilter, den es zu reinigen gilt. Auch der Lärm ist natürlich lange nicht so schlimm, wie bei einem Benzinmodell. Akkurasenmäher sind in der Regel noch einmal eine Stufe kleiner als Elektromodelle. Auch bei Ihnen ist der Umweltschutz natürlich ein Faktor. Zudem liegen keine unschönen Kabel im Weg herum. Ein Nachteil könnte bei diesen Modellen sein, dass die Reichweite eingeschränkt ist, vor allem wenn der Rasenmäher bei hohem und dichtem Gras ein wenig zu kämpfen hat. Wenn Sie nun ein bisschen schlauer sind und wissen welche Art es den sein soll, können und sollten Sie sich noch über die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis der einzelnen Modelle informieren. Hier hilft Ihnen zum Beispiel der Rasenmäher Test (05/14).

Generell gilt:

  • Bis ca. 100 qm: freie Auswahl!
  • Bis etwa 400 qm: Elektro- oder Akkurasenmäher reicht noch vollkommen
  • Ab ca. 400 qm: Benzinrasenmäher empfohlen
  • Ab 1.000 qm: Rasentraktor oder Aufsitzmäher empfohlen, sonst Benzinvariante!

Perfekte Rasenoberfläche oder kreative Rasenkante?

schöne Rasenkante mit ElektrorasenmäherNicht vernachlässigt werden darf jedoch neben dem Antrieb auch der Schnittmechanismus des Mähers, denn er ist vor allem für die entstehende Optik verantwortlich. Die Wahl zwischen Spindel- oder Sichelmäher hängt davon ab, welche Art von Rasen in Ihrem Garten wächst. Spindelmäher haben eine rotierende Messerspindel, die das Gras sauber auf einer Länge abschneidet. Wer sehr dichten Rasen hat, trägt bei einem Spindelmäher jedoch die Gefahr, dass sich die sensiblen Messer verbiegen und so schnell Reparaturkosten auf einen zukommen.
Beim Sichelmäher rotieren die Messer hingegen waagerecht und schlagen die Rasenkante praktisch ab. Der Nachteil dieser robusteren Variante ist, dass der Rasen so nicht unbedingt eine gleichbleibende Länge nach der Bearbeitung aufweist, wie es beim Spindelmäher der Fall ist. Wer also in Sachen Optik vorne dabei sein möchte der sollte einen Spindelmäher kaufen. Wer hingegen hier nicht all zu viel Wert auf Gleichmäßigkeit legt, dem reicht die Sichelvariante.
So, Preise verglichen und Entscheidung getroffen? Dann ran an den Rasenmäher und auf einen schönen Sommer im eigenen Fleckchen Grün.

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