Montag, 10 Dezember, 2018
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Im Handwerk gibt es zahlreiche gutbezahlte Ausbildungsberufe

Gutbezahlte Ausbildungsberufe finden

Früher hieß es: Wer einen sicheren Job will, sollte unbedingt studieren. Doch was sich schon seit Längerem abzeichnet, bestätigt nun auch eine Studie der OECD – inzwischen liegen die Chancen auf einen Job nahezu gleichauf zwischen Akademikern und Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Während die Konkurrenz unter Hochschulabsolventen immer größer wird, werden Qualifikationen mit Praxisbezug immer gefragter. Die rosigen Berufsaussichten sind ein hervorragendes Argument, eine Ausbildung zu beginnen – hier lässt sich schon früh gutes Geld verdienen.

Welche Ausbildungsberufe lohnen sich finanziell?

Besonders das Baugewerbe glänzt durch hohe Löhne in der Ausbildungszeit. 2016 verdienten beispielsweise Maurer im Westen Deutschlands verteilt über ihre drei Ausbildungsjahre im Schnitt 1.110 € pro Monat. In den neuen Bundesländern waren es 915 €. Dasselbe galt auch für Beton- und Stahlbetonbauer, Stuckateure, Fliesen-, Mosaik- und Plattenleger, Zimmerer und Straßenbauer. Doch auch andere Bereiche überzeugten in diesem Jahr mit ordentlichen Einstiegskonditionen. In der Industrie standen laut Tarif Kraftfahrzeugmechatronikern durchschnittlich bis zu 785 € zu, bei Feinwerkmechanikern waren es bis zu 745 €. Wie gesagt, das war 2016. Aufgrund der weiterhin robusten Konjunktur sind die Löhne seitdem gestiegen. Um das Beispiel des Baugewerbes wieder aufzugreifen: Dort gilt rückwirkend zum 1. Mai 2018 ein Gehaltsplus von 5,7%.

Eine Ausbildung im Handwerk beginnen, bietet großes berufliches Potential

Die richtige Ausbildung finden

Eine Bandbreite an Ausbildungsberufen in Deutschland ist riesig. Wer da den Überblick verliert, findet im Internet leicht Abhilfe: Ein Portal des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, das Eltern zu den Möglichkeiten von Berufsausbildungen für ihre Kinder informiert, bieten einen Überblick über sämtliche Optionen und helfen bei der beruflichen Orientierung. Diese Informationsangebote ermöglichen die zielgerichtete Wahl des passenden Ausbildungsberufs und helfen damit bei der Planung des eigenen Karrierewegs.

Die Vorteile einer Ausbildung

Geld ist bekanntlich nicht alles, aber es hilft enorm, sein Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Statt später Studienkredite abzustottern, erlebt man dank einer Ausbildung schon früh finanzielle Unabhängigkeit. Egal, ob es die erste eigene Urlaubsreise ist, oder die rechtzeitige private Altersvorsorge, wer eine Ausbildung macht, beginnt schon früh einen Lebensweg mit Zukunftsperspektive.

Das Beste aus Praxis und Theorie

Eine Ausbildung vermittelt von Anfang an Erfahrungen aus dem Berufsleben. Das ist ideal für alle, die gerne etwas Praktisches arbeiten. Zugleich werden jedoch durch den begleitenden Besuch der Berufsschule die neu erworbenen Kenntnisse theoretisch unterfüttert, sodass Kopf und Hand miteinander verknüpft werden. Diese Kombination hat sich in der Vergangenheit äußerst bewährt, selbst der US-Präsident Donald Trump lobt das deutsche Ausbildungssystem. Kein Wunder, schließlich weisen Ausbildungsberufe mittlerweile eine Beschäftigungsquote von 83 % auf. Außerdem ist eine Ausbildung kein Ausschlusskriterium für ein Studium. Tatsächlich kann es durchaus sinnvoll sein, später mit dem Besuch einer Hochschule seine erworbenen Qualifikationen zu vertiefen, um sich weiterzuentwickeln.

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