Donnerstag, 12 Oktober, 2017
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Keramik vs. Mineralguss – Die besten Materialien für das Badezimmer

Keramik vs. Mineralguss – Die besten Materialien für das Badezimmer

Ein Badezimmer zum Wohlfühlen – das ist der Traum vieler Bauherren und Renovierer. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Wahl des Materials. Im Badezimmer zeigt sich nämlich nicht nur Keramik als gute Basis, durch moderne Verarbeitungstechniken wird die Liste geeigneter Werkstoffe immer länger und vielseitiger. So erhalten Hölzer und Weichgesteine ebenso Einzug in das Badezimmer, wie die beliebten Sanitärmaterialien Keramik, Emaille und Mineralguss.

Der Klassiker: Keramik

Seit jeher überzeugt der robuste Charakter von Keramik. Durch die harte Glasur gilt der Werkstoff als widerstandsfähig und langlebig. Kratzer sieht man eher selten, doch wenn sich mal ein leichter Schaden zeigt, ist dieser mitunter nur schwer zu entfernen. Die steinharte Oberfläche führt eben ihr Eigenleben. Dafür verfügt Keramik über einen hübschen Glanz, die Glasur erstrahlt nach jeder Politur wie neu. Typisch ist auch die leichte Reinigung, die diese glatte Oberschicht ermöglicht. Im Badezimmer findet Keramik vor allem als Waschbecken und Toilette Verwendung. Dabei stehen den Interessierten verschiedene Varianten zur Auswahl, wie zum Beispiel der Bad Shop Calmwaters zeigt.

Mineralguss – das High End Material

Badbegeisterte, die eine hohe Preis- sowie Qualitätsstufe ersuchen, greifen gerne zu Sanitärobjekten aus Mineralguss. Der Werkstoff ist ein Verbund verschiedener Mineralien und wird, wie der Name schon verrät, in Form gegossen. So entstehen formschöne Designs, wahre Hingucker im Bad. Insbesondere Badewannen und Waschbecken trumpfen als Mineralguss-Variante auf, gelegentlich zeigen sich Duschwannen in dem hochwertigen Gewand. Der teure Preis zeigt sich in der sanft weichen Oberfläche: Anders als Keramik ist diese nämlich nicht glashart, sondern fühlt sich eher geschmeidig und warm an. So entstehen zwar im Vergleich häufiger Kratzer, die man mit einer Politur aber genauso gut wieder repariert. Die Oberfläche ist generell leicht zu reinigen und aufgrund ihrer porenfreien und fugenfreien Verarbeitung nahezu frei von Keimen und Bakterien.badezimmer

Ein Traum aus Emaille

Emaille verhält sich ähnlich wie Keramik: Der Werkstoff ist steinhart und daher höchst widerstandsfähig. Die Oberfläche überzeugt durch einen traumhaften Glanz und einer ebenso traumhaft leichten Reinigung. Als Nachteil ist wiederrum diese harte Oberfläche zu nennen, die zwar einerseits wunderbar vor Kratzern und Beschädigungen allgemein schützt; doch andererseits im Falle einer Beschädigung nur wenige Möglichkeiten einer Reparatur bietet. Daher sind allzu scharfe und spitze Gegenstände in der Nähe von Waschbecken, Badewannen und Duschwannen aus Emaille tabu.

Wie die Römer: Marmor

Der edle Naturstein erhält seit Jahrtausenden Einzug in das Badezimmer. Seine stoß- und kratzfesten Eigenschaften sprechen ebenso wie die prächtigen Maserungen für den Gebrauch von Marmor im Badezimmer. Auch Schiefer, Granit und andere Steine sind gerade im Badezimmer sehr im Kommen. Der Wunsch nach natürlichen Materialen steigt immens – und kann durch die guten Verarbeitungen auch bedient werden. Die Oberflächen sind sehr glatt und gelten als pflegeleicht: Je nach Gesteinsart empfehlen sich spezielle Steinseifen oder milde Badreiniger. Mit regelmäßigen Imprägnierungen bleibt der Stein auf lange Sicht kalkfrei und wasserabweisend. Ideale Voraussetzungen für eine imposante Badewanne oder eine einmalige Waschschale.

Natur pur mit Holz

Für eine wohlige Wärme steht der Naturstoff Holz. Mit Waschbecken, Badewanne oder auch einer Duschwanne aus dem charmanten Material holen sich Interessierte einen rustikalen und einzigartigen Hingucker in das Bad. Handelt es sich um eine harzreiche Holzsorte wie Teak, Schwarzkiefer oder Zeder, muss man selbst bis auf regelmäßige Imprägnierungen kaum Aufbereitungen treffen. Die Oberfläche ist meist glasiert und so gut zu reinigen. Doch ist der Reinigungsaufwand deutlich höher als bei typischen Sanitärmaterialien. Damit sich keine Kalkflecken bilden, sollten Wasserrückstände direkt aufgewischt werden – daher sind Holz-Varianten doch eher etwas für Liebhaber von exklusiven Designs, nicht unbedingt für den Alltag empfehlenswert.