Mittwoch, 23 Januar, 2019
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Bau Fertighaus

Massivbau oder Fertighaus

Aufgrund der niedrigen Bauzinsen entschieden sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen dafür zu bauen und sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Für viele Deutsche ist der Bau eines Hauses ein Lebenstraum, denn sich noch viel mehr erfüllen würden, wären die Kosten nur nicht zu hoch und die Bauzeit so lang. Eine schnelle und teilweise auch kostengünstige Alternative ist da der Bau eines Fertighauses. Als Fertighaus bezeichnet man ein Haus, das in industriell vorgefertigten Teilen an die Baustelle geliefert und dort montiert wird. Bereits mehr als 15% aller Neubauten in Deutschland sind mittlerweile jedes Jahr Fertighäuser.

Schnell und Günstig

Ein Vorteil ist die Schnelligkeit und die meist niedrigeren Kosten gegenüber einem Massivbau. Dieser ergibt sich vor allem aus den eingesparten Lohnkosten, die für die um ein vielfaches längere Bauzeit eines „normalen“ Hauses benötigt werden würde. Zudem kann die Baufläche durch dünnere Wände besser ausgenutzt werden. Ein Verlust bei der Wärmedämmung entsteht hierdurch heutzutage jedoch nicht mehr.

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Wer jedoch denkt, bei einem Fertighaus, kann nur ein Einheitsbrei herauskommen, der irrt. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten des Fertighauses. Ob man eine Villa oder ein Designerhaus, einen Bungalow oder ein Holzhaus bauen will, für all diese Wohnformen gibt es ein Baukastensystem, aus dem unter Berücksichtigung der Gegebenheiten, individuell gewählt werden kann, sodass man sich in seinem Eigenheim wie in einem Luxus Fertighaus fühlen kann.

Bereits Architekten zeigten durch extravagant konzipierte Fertighäuser, dass es auch bei dieser Bauart nicht an Komfort, Eleganz oder gar Qualität mangeln muss.  Einem Fertighaus, muss man seine Herkunft also nicht zwangsläufig an der Haustür ansehen.  Auch wenn sie vom Stil her in ganz Europa einer ähnlichen Richtung folgen und viele Menschen sagen, durch sie gehe die Individualität der landestypischen Bauweisen verloren, können Fertighäuser durchaus auch hohen Ansprüchen gerecht werden.

Die Fertighausbranche hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und richtet sich heute in der Bauweise individuell nach Kundenwunsch. Der Bauherr wendet sich mit seinen Vorstellungen und seinem Budget an den Fertighausproduzenten, der nach einem Baukastenprinzip den Schnitt des Hauses für plant. So können Bauherren beispielsweise die Zimmerverteilung selbst bestimmen. Als Anschauungsobjekte dienen dem Hausbauer Musterhäuser die er besichtigen kann. Auch eine Unterkellerung, was für viele Deutsche eine Herzensangelegenheit ist, oder eine Garage mit Zugang können als Extras dazu bestellt werden und sind keine Seltenheit mehr.

Arbeit für den Heimwerker

Ob das Haus schlüsselfertig, also mit fertig ausgebauter Elektro-, Strom-, und Heizungsinstallation, oder noch im Rohbau übergeben wird hängt ebenfalls vom Kundenwunsch ab. Bei einem sogenannten Ausbauhaus, in dem der Innenausbau selbst übernommen wird, kann der Heimwerker natürlich einiges an Geld sparen. Zudem besteht der Vorteil, dass er sich durch den fertigen Grundbau nicht beeilen muss, da das Haus vor Witterung geschützt ist.

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