Montag, 11 November, 2019
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Energiesparend heizen

Wärmespeicherheizung als Alternative

Wer ein Haus baut entscheidet sich meistens zwischen Gas- und Ölheizungen. Kaum einer nimmt dabei die Möglichkeit der Speicherheizungen war. Eine Speicherheizung speichert wie der Name schon sagt Wärme ab und gibt sie dann langfristig an seine Umgebung wieder ab. Oftmals wird eine Speicherheizung per se bereits als teuer und unpraktisch verschrien, dabei haben auch Speicherheizungen durchaus Vorteile.
Auch bei Wärmespeicheröfen gibt es verschiedene Arten. Zum einen gibt es die Variante der Nachspeicheröfen. Sie stellen eine Konvektionsheizung dar. Flächenspeicherheizung und Natursteinheizung arbeiten auch über Wärmewellen. Der Unterschied liegt darin, dass bei der Konvektion die Luft im Raum erwärmt wird und dann als Wärmeträger fungiert. Eine Speicherheizung die mit Wärmestrahlung arbeitet erwärmt hingegen direkt den Raum und auch die Menschen. Wer Interesse hat, findet diverse Wärmespeicher auf Cemo.de.

Mit billigerem Nachtstrom heizen

Bei der Nachtspeicherheizung wird der Kern, der beispielsweise aus einem feuerfesten Stein (Schamotte) nachts durch Strom auf Temperaturen gebracht wird, auf mehrere hunderte Grad Celsius aufgeheizt. Die so gesammelte Wärme kann dann am Tag auf Wunsch abgegeben werden. Durch die Ladung in der Nacht kann so bei den Heizkosten bares Geld gespart werden. Nachteil der Nachtspeichermethode ist, dass der Verbraucher sich im Vorfeld Gedanken darüber machen muss, wie viel er am nächsten Tag heizen möchte. Wird am darauffolgenden Tag doch mehr Wärme benötigt, muss der Verbraucher in den sauren Apfel beißen und die Heizung mit teurerem Tagesstrom aufladen, jedoch siegt im Laufe der Zeit der Erfahrungswert, sodass in der Regel abgeschätzt werden kann, wie viel Wärme am Tag benötigt wird.

Alternative Flächenspeicherheizung

Bei der Wärmespeicherheizung muss die Temperatur festgelegt werdenBei der Flächenspeicherheizung wird der feuerfeste Stein ebenfalls durch Strom aufgeheizt, jedoch weitaus weniger, und zwar nur auf etwa 100 Grad. Die Wärme wird dann zeitversetzt abgegeben. Die niedrigeren Temperaturen bei der Wärmespeicherung haben zur Folge, dass die Heizung die Wärme nur kürzere Zeit speichern kann. Vorteil einer Flächenspeicherheizung sind die niedrigen Anschaffungskosten gegenüber einer Nachspeicherheizung. Durch die geringere Menge an Wärme sind jedoch die Stromkosten für die Heizung an sich auf die Dauer höher, da öfter mit Tagesstrom geheizt werden muss.

Natürliche Wärmesteine

Eine weitere Variante der Speicherheizungen sind Natursteinheizungen. Bei ihnen wird keine Schamotte, sondern beispielsweise Marmor elektrisch aufgesetzt. Naturstein ist jedoch nicht so aufnahme- und speicherfähig wie Schamotte und kann deswegen nicht genauso lange die Wärme speichern. Der Vorteil liegt bei Natursteinheizungen vor allem in der edlen Optik.
Eine weitere Möglichkeit die Wärmespeicherheizung effektiver zu gestalten ist der Pufferspeicher. Unter dem Puffer versteht einen mit Wasser gefüllten Wärmespeicher, der als Puffer dient und die Wärmespeicherung verlängern soll. Durch eine gute Isolierung und Wärmedämmung kann so verhindert werden, dass sich die Heizung schnell abkühlt und so Ihre Wärme verliert.

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