Dienstag, 19 November, 2019
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Vinylboden verlegen

Wie verlegt man einen Vinylboden

Der Vinylboden ist ideal geeignet für Räume, die stark beansprucht werden. Er besteht aus dem Material Polyvinylchlorid, was oftmals abgekürzt wird mit den Buchstaben PVC. Er hat sich in der Industrie und im privaten Bereich etabliert und ist nicht mehr wegzudenken aus dem Alltag. Beliebt ist der Vinylboden nicht nur, weil er in unzähligen Varianten und Designs im Handel erhältlich ist, zudem ist er auch sehr hygienisch, da er einfach mit einem Staubsauer oder Wischtuch gereinigt werden kann. In Privathaushalten wird der Vinylboden hauptsächlich in der Küche verlegt, aber auch im Flur, Essbereich oder Badezimmer findet er Anwendung. Wer einen Vinylboden verlegt, kann zwischen zwei Varianten wählen: Neben einem vollflächigen Verkleben von Vinylplatten gibt es Systeme mit Klick-Mechanismus, die wie Laminat schwimmend verlegt werden.

Vinylplatten flächig verkleben

Wer sich für das Verkleben von Vinylplatten entschieden hat, muss den Boden im ersten Schritt gründlich reinigen. Eventuelle Unebenheiten sind mit Bodenausgleichsmasse auszugleichen, da die Oberfläche vollkommen glatt sein muss. Um zu verhindern, dass die Vinylplatten beim Verlegen brechen und damit unbrauchbar werden, müssen sie ca. 24 Stunden im Raum akklimatisiert werden. Ist dies geschehen, können die eigentlichen Verlegearbeiten beginnen. Tragen Sie auf ein bis zwei Quadratmeter Bodenfläche gleichmäßig mit einem Spachtel einen Vinylkleber auf und lassen diesen für ca. 15 bis 20 Minuten ziehen. Im Anschluss platzieren Sie die Vinylplatten vorsichtig auf dem Kleber. Wenn die Vinylplatten sitzen und richtig platziert sind, streichen Sie sie gleichmäßig mit der Hand fest. Achten Sie darauf, dass alle Vinylplatten die gleiche Höhe haben. An den Rändern müssen Sie die Vinylplatten passend zurechtschneiden, damit der Boden vollflächig bedeckt ist. Lassen Sie jedoch einen Spalt von ca. fünf Millimetern zur Wand frei, damit sich der Vinylboden beim Trocknen ungehindert ausdehnen kann. Im letzten Schritt wird entlang der Wände ein passendes Vinyl-Band angebracht, damit der Spalt nicht mehr sichtbar ist.


Vinylboden im Klick-System

Wird der Vinylboden schwimmend verlegt, kann auf eine umfangreiche Vorbereitung der Oberfläche verzichtet werden. Wie bei Klick-Laminat sollte eine Dampfsperrfolie und eine Trittschalldämmung auf dem Untergrund ausgelegt werden, um langjährige Nutzung zu garantieren. Im Anschluss müssen die einzelnen Vinylplatten mittels Klick-System einfach ineinander gesteckt werden, und der Boden ist verlegt. Wie üblich müssen die Vinylplatten an den Wänden zurechtgeschnitten werden, damit der Untergrund vollflächig bedeckt ist. Es empfiehlt sich, ca. 5 Millimeter Spielraum zwischen Wand und Bodenbelag zu lassen. Später können die Lücken durch Fußleisten verdeckt werden, so dass das Gesamtbild nicht störend beeinflusst wird.

Ähnlich wie Vinyl: Linoleum

Von der Qualität und Optik unterscheiden sich Vinyl und Linoleum kaum. Der Vorteil von Linoleum ist, dass er strapazierfähiger und robuster ist, er ist resistent gegen Fette und Öle und zudem atmungsaktiv. Da er Antibakteriell ist, wird er gerne von Allergikern genutzt, und zudem ist er auf Grund seiner Beschaffenheit rutschhemmend. Vinyl wiederum hat den Vorteil, wasserabweisend zu sein, die Verlegung ist unkomplizierter und er ist günstiger in der Anschaffung. Viele weitere Informationen zu Vinylböden und Linoleum-Böden finden Sie im Internet oder im Fachhandel


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