Fliesen sind ein fester Bestandteil in Häusern, Wohnungen, öffentlichen Einrichtungen, Gastronomiebetrieben und Industriebauten. Sie werden als Bodenbelag oder Wandverkleidung eingesetzt und beschützen die Bausubstanz vor Feuchtigkeit sowie Hitze. Ein weiterer Vorteil der Kacheln: Sie haben eine geringe Schmutzhaftung und sind somit sehr einfach zu reinigen. Die Platten werden in diversen Farben, Größen und aus verschiedenen Materialien hergestellt. Nicht nur im Innenbereich sind Fliesen eine gern gesehene Verkleidung – dank einer speziellen Verarbeitung bewähren sie sich jahrelang im Außenbereich und trotzen jeglichen Wetterbedingungen. Als Designelemente setzen Fliesen elegante Akzente und prägten ganze Kulturen von der Antike bis zum heutigen Tag. Nachfolgend nehmen wir dieses vielfältige Gestaltungselement ein wenig genauer unter die Lupe.
Eine neue Ära beginnt
Handgeformt und von Hand bemalte Fliesen existieren schon seit Tausenden von Jahren. Doch die Geschichte der ältesten Wand- und Bodenbekleidung beginnt deutlich früher – anno 10.000 vor Christus. Damals wurden Gefäße aus Tonerde für die Aufbewahrung und den Transport von Lebensmitteln angefertigt. Für diesen Zweck waren Stabilität und Wasserundurchlässigkeit der Objekte von entscheidender Wichtigkeit. Um diese Eigenschaften zu erreichen, wurden die Gefäße mit einem Pflanzensud glasiert und anschließend mithilfe von Feuer gebrannt. Im Orient entstanden ab 2.000 vor Christus die ersten Tonziegelhäuser mit Fliesenfußböden. Zur gleichen Zeit experimentierten auch die Griechen mit den Methoden der Oberflächenveredelung bei bereits gebrannter Töpferware. Während der Zeit des Römischen Reiches perfektionierten sie das Töpfereihandwerk und adaptierten die Technik für die Verzierung von Palästen – die ersten Fliesen wurden in roten und grünen Tönen gefertigt. Durch die Römer wurde das Material weiter bekannt und verbreitet. Die Fliesen wurden in Wohnräumen und vor allem in Thermen mit beheizbarem Boden verwendet. Mit dem Untergang des Römischen Reiches geriet der Belag zunächst in Vergessenheit. Der nächste geschichtliche Meilenstein der Platten findet sich im 8ten Jahrhundert mit dem Einfall der Mauren in Spanien. Das Wissen der neuen Siedler in Alchimie führte schnell zu Fliesenglasur in blauen, violetten und grünen Farbtönen. In speziell entwickelten Öfen konnte eine große Menge von Töpferware gleichzeitig gebrannt werden. Dies beschleunigte die Herstellung und weitere Verbreitung ungemein. Es entstanden Fliesenmanufakturen in Malaga, Sevilla, Toledo und Valencia. Die Kacheln verbreiteten sich per Mönchs- sowie Ritterorden über Frankreich und England bis hin nach Deutschland.
Farben, Muster und Stil

Vorteile der Fliesen
Seit der Neuzeit sind Keramikfliesen als Baustoff unübertroffen. Es gibt noch immer zu wenig natürliche und unbedenkliche Materialien. Nachfolgend die Vorteile der Platten laut fliesenrabatte.de:
- Beständig und langlebiges Material.
- Hitze- und lichtresistent.
- Niedrige Folge- und Instandhaltungskosten.
- Hygienisch, leicht zu reinigen.
- Geruchsneutral.
- Pflegeleicht.
- Umweltfreundlich & ökologisch sinnvoll.
Hat man seine Traumfliesen gefunden, steht das Verlegen an. Das nachfolgende Video (1/3) erklärt die notwendigen Techniken des Fliesenlegens in einzelnen Schritten und liefert wissenswerte Tipps sowie Tricks. Wir wünschen viel Spaß und Inspiration für das Eigenheim!
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