Mittwoch, 10 August, 2022
Geteilte Freud' ist doppelte Freud'

Zusammen ist man weniger allein – Zweifamilienhäuser

Der Traum vom Eigenheim – das teilen viele Familien. Warum sollte man da nicht auch das Haus teilen? Ob im Mehrgenerationenhaus mit den Eltern, mit den Geschwistern oder mit einer befreundeten Familie: zusammen zu wohnen oder sogar zusammen zu bauen, dass schweißt in jedem Fall zusammen.

Das „Mehrfamilienhaus“ – Wer da an kleine, hellhörige Räume und kaum Privatsphäre denkt, der liegt falsch, denn ein Zweifamilienhaus bietet viel Platz. Und das nicht nur für Schränke, Betten und Co., sondern auch für die eigene Kreativität und den persönlichen Stil. Schließlich teilt man sich für gewöhnlich nur den Flur, alle anderen Räumlichkeiten sind voneinander abgetrennt. So können die verschiedenen Wohnbereiche ganz unterschiedlich ausfallen: Die eine Partei wohnt in 1001 Nacht und ihre Hausmitbewohner leben den kultivierten Landhausstil. Nur in puncto Garten und Außenfassade müssen Vereinbarungen getroffen werden. Schön ist es natürlich, wenn Türen und Fenster einer Linie folgen, den ein Haus, das wie ein Patchwork-Teppich anmutet, macht keinem Spaß.

Selber Bauen

Zweifamilienhäuser bieten viel PlatzWer das Eigenheim lieber selber baut, anstatt auf die Suche nach einem passenden Haus zu gehen (was bei zwei Familien bedeutend schwieriger ist als bei einer), dem helfen Planer, die auf Mehrfamilienhäuser spezialisiert sind, bei der Umsetzung ihrer Träume. Ganz nach den eigenen Vorstellungen können so individuelle Wohnräume geschaffen werden. Ob man mit der anderen Familie Räumlichkeiten teilen möchte, oder lieber nicht – all das liegt in der Entscheidung der Bauherren.

Besonders für junge Familien

Zweifamilienhäuser haben eine Menge Vorteile: Sie sind im Allgemeinen kostengünstiger als 2 Eigenheime und bewahren einen vor  allzu großen finanziellen Belastungen. Gerade auch jungen Familien bieten sie viele Möglichkeiten. So spart man sich des Öfteren den Babysitter, wenn man sich miteinander abspricht und möglicherweise sogar gemeinsame Räume hat. Und wenn ein Urlaub ansteht oder der Partner beruflich unterwegs ist, steht das Haus nicht leer bzw. ist man nicht ganz allein – das ist für viele ein beruhigender Gedanke.

Privatsphäre individuell ausleben

Wer in einem Zweifamilienhaus mit einer anderen Familie wohnt, führt ein Leben, das zwischen Wohnung und WG liegen kann. Wie sehr man den Alltag verbinden möchte, das hängt natürlich davon ab, wie sehr man sich versteht. Ein Mehrfamilienhaus ähnelt im Prinzip dem einer Wohnung. Man kennt seine Nachbarn zumeist, es muss aber nicht unbedingt eine intensive Nachbarschaft sein. Wer also lieber für sich ist und auf Abstand lebt, der teilt nur den Flur und den Garten. Wer aber aus Überzeugung mit den besten Freunden zusammenzieht, kann natürlich ganz andere Möglichkeiten für ein Zusammenleben schaffen, bis hin zu gemeinsamen Räumen.

Zweifamilienhäuser bieten vielseitige Möglichkeiten, die sich den Anforderungen der jeweiligen Bewohner anpassen lassen.

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