Freitag, 16 November, 2018
Home » Ratgeber » Einrichtung ohne Schadstoffe
Schadstoffe

Einrichtung ohne Schadstoffe

Bei der Einrichtung des Hauses achtet man vor allem auf das Aussehen und die Funktionalität der Möbelstücke. Auch der Preis spielt bei vielen eine nicht unerhebliche Rolle, genauso wie die Qualität der Möbel. Zu wenig Gedanken machen sich die Deutschen jedoch immer noch um Ihre Gesundheit, wenn es um die Einrichtung geht, oder wussten Sie, dass ausdünstende Chemikalien aus  Möbeln und Bodenbelägen Krebs auslösen können?

Discounter oder Naturmöbelgeschäft?

Viele werden sich beim Betreten einiger, sehr günstiger Discounter die Möbel vertreiben schon einmal gedacht haben, dass der chemische Geruch der durchs Kaufhaus zieht nicht gerade Gesund für die Mitarbeiter dort sein kann. Genauso wenig gesund ist das verwendete, schadstoffbelastete Material jedoch für Ihre Gesundheit, wenn es in Ihrer Wohnung steht. Selbst wenn der Geruch nach einigen Tagen, Stunden oder Wochen zwar verflogen ist, bleiben die ungesunden Elemente noch immer in der Ware enthalten.  Einige gesundheitsgefährdende Mittel, die in Lack, Holz, Kleber und Kunststoffen enthalten sind, werden sogar erst mit der Zeit freigesetzt.

Wenn plötzlich und ohne erkennbaren Grund die Augen tränen, die Nase läuft oder Kopfschmerzen auftreten, dann kann es sich beim Übeltäter nicht um eine banale Hausstauballergie, sondern um Schadstoffe in den Möbeln handeln. Vor allem Formaldehyd, steht hier im Verdacht sich durch diverse Möbelstücke in der Luft anzureichern und so, vor allem bei neuen, gut gedämmten Häusern eine schädliche Wirkung zu haben.

Worin steckt die Gefahr?

Jedes Möbelstück kann per se mit Chemikalien behandelt worden sein, dessen Ausdünstungen vor ab nicht klar sind. Besonders Spanplatten wurden beispielsweise lange Zeit mit Formaldehyd behandelt. Auch Vollholzmöbel können jedoch mit gefährlichen Stoffen behandelt worden sein.

Wie pflege ich meine Möbel richtig?

Wer die richtigen Möbel kauft, der sollte auch auf die richtige Pflege achten, denn viele Mittel zur Polsterpflege oder Teppichreinigung enthalten wieder fragliche Inhaltsstoffe.

Was kann ich tun, damit meine Möbel gesundheitlich unbedenklich sind?

NaturmoebelZunächst einmal ist zu sagen, dass ein Möbelstück nie zu 100 % schadstofffrei sein kann. In jedem Material lassen sich zumindest winzige Spuren von Chemikalien finden. Trotzdem sollten Sie bewusst einkaufen gehen. Ein Tisch für 10 Euro kann kaum unter fairen Bedingungen für Mensch und Umwelt produziert worden sein. Besonders Produkte, die aus China oder Osteuropa stammen sind durch Chemikalien belastet, die die Grenzwerte weit überschreiten, auch wenn der Zoll diese stichprobenartig kontrolliert. Besser ist es deswegen hochwertigere Möbel zu kaufen, die mit einem Gütesiegel ausgezeichnet wurden.

Ein bekanntes Gütesiegel für Naturmöbel ist Öko Control. Ein Möbelstück mit diesem Siegel darf höchstens 0,04 Mikrogramm Formaldehyd per Kubikmeter Raumluft emittieren und hat damit einen der schärfsten Grenzwerte. Naturmöbel Hartmann aus Freiburg setzt in seinem Geschäft bereits seit langer Zeit auf das Gütesiegel des Eco-Instituts. Egal ob für Kinder oder Erwachsende, das Schlafzimmer, Esszimmer oder die Küche. Für jeden Wohnbereich gibt es viele verschiedene Möbel mit ansprechendem Design, die das Siegel tragen. Besonders für das Schlafzimmer, in dem wir die meiste Zeit des Tages verbringen, gibt es viele verschiedene Modelle für Kinder und Eltern. Auch  Naturmatratzen sind im Sortiment enthalten. Besonders Sie sollten durch die Körpernähe unbedingt hochwertig eingekauft werden. Das beugt wie der Beitrag zeigt, nicht nur Rückenschmerzen vor.

Check Also

Handwerker-Ausschreibungen leicht gemacht

Wer heutzutage einen Handwerker engagieren möchte für private Montage- oder Bauarbeiten, der spart über den …