Dienstag, 22 Oktober, 2019
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Einen Schattenbahnhof anlegen: die ideale Ergänzung für jede Modelleisenbahn

Hobby Handwerk: einen Schattenbahnhof für die eigene Modelleisenbahn anlegen

Die Faszination für Modelleisenbahnen ist nach wie vor ungebrochen, so begeisterte erst 2018 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt eine Ausstellung zu Modelleisenbahnen und den dazugehörigen Landschaften Jung und Alt. Dabei geht die Begeisterung für die Bahnen stets Hand in Hand mit der Freude am Aufbau der Zugstrecken und der Eisenbahnumgebung: Ob Gebirge mit Eisenbahntunnel, Bahnhof im Stadtgebiet oder die malerische Zugstrecke durch Wald und Wiesen, die Landschaftspanoramen sind genauso wichtig für den Spaß mit den Modellen wie die Züge selbst.

Schattenbahnhöfe sind dabei das perfekte Mittel der Wahl, um den Spaß mit der eigenen Modellbahn noch abwechslungsreicher zu gestalten. Wer seine Modelleisenbahn um einen Schattenbahnhof erweitert, benötigt dazu viel Platz, handwerkliches Geschick und Freude an der Bastelei.

Was ist ein Schattenbahnhof?

Bei einem Schattenbahnhof handelt es sich um einen Abstellbahnhof für Modellbahnen, der in der Regel an einer für den Betrachter nicht sichtbaren Stelle untergebracht ist. Gerade Sammler von Modellbahnen kennen die Herausforderung, dass sie auf ihrer Modellstrecke nicht alle Bahnen auf einmal präsentieren können, ohne damit das Panorama zu überfrachten. Eine mögliche Lösung besteht darin, die überzähligen Bahnen in einer Vitrine unterzubringen, wo sie jedoch jedes Mal für den Gebrauch händisch herausgeholt werden müssen. Ein Schattenbahnhof bietet demgegenüber den großen Vorteil, dass die Züge auf den Abstellgleisen jederzeit bereitstehen, um wieder in die Modelllandschaft einzufahren. Da die Bahnen während dieser Zeit nicht gesehen werden sollen, befinden sich Schattenbahnhöfe beispielsweise unter dem Tisch, auf dem die Modellbahn aufgebaut ist – oder bei Großanlagen sogar in einem eigenen Raum.

Welche Elemente benötigt ein Schattenbahnhof?

Für einen Fachmann und Praktiker sind die handwerklichen Aspekte bei der Umsetzung eines Projektes wie dem Bau eines Schattenbahnhofs von entscheidender Bedeutung. Da Schattenbahnhöfe oft an schwer zugänglichen Stellen anlegt werden, sind viele Abstellbahnhöfe automatisiert. Daher sind handwerklich sauberes Arbeiten und geeignete Baustoffe die Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Ablauf und eine zufriedenstellende Umsetzung. Besetztmeldern an allen Gleisen sowie eine Überwachungskamera, die auf die Abstellgleise gerichtet ist und das Bild des Schattenbahnhofs auf einem kleinen Monitor zeigt, erleichtern dabei die Bedienung und Steuerung des versteckten Bahnhofs erheblich.

Je nach Platz und gewünschter Funktion verwenden handwerklich versierte Eisenbahnliebhaber verschiedenste Elemente für den Bau ihres Schattenbahnhofs: Diese reichen von Wendeschleifen, über Abstell- und Rangiergleisen bis hin zu Schiebebühnen. Beim Anlegen der zusätzlichen Abstellgleise sollte darauf geachtet werden, den Schattenbahnhof „offen“ und erweiterbar zu gestalten, um auch einem wachsenden Fuhrpark genügend Platz zu bieten. Freunde von Modelleisenbahnen finden passende Bahnen und Zubehör im Internet zum Beispiel unter www.schmidt-wissen.de.

Sonderfall Fiddle Yard

Bei einem „Fiddle Yard“ handelt es sich um eine besondere Form des Schattenbahnhofs. Wie herkömmliche Schattenbahnhöfe befindet sich ein Fiddle Yard meist außerhalb des Sichtbereichs und ist daher nicht modelliert. Jedoch besteht diese Art des Schattenbahnhofs oft aus nur einem Stück Gleis, auf dem die Züge einfach hintereinander aufgereiht stehen. Daher sind Fiddle Yards auch nicht automatisiert, stattdessen werden die Züge einfach von Hand hochgenommen und wieder auf der Bahn eingesetzt, was die Anlage einfach und kompakt hält.

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