Mittwoch, 20 Februar, 2019
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Mechatroniker

Stellenbeschreibung Mechatroniker

Als Mechatroniker hat man einen sehr abwechslungsreichen und spannenden Berufsalltag. Das Arbeitsfeld ist recht breit gefächert und verlangt nicht nur nach einer guten Konzentration, sondern auch nach viel Fachwissen und handwerklichem Können. Das Einsatzgebiet ist ebenso wie die Aufgaben sehr breit gefächert. Man kann daher an vielen Standorten eingesetzt werden und füllt keinen Nischenberuf aus, der ganz bestimmte Voraussetzungen verlangt. Für die Zukunft bringt dies beste Voraussetzungen und garantiert ein langes und interessantes Berufsleben.

Die Ausbildung zum Mechatroniker

Ein Mechatroniker wird im dualen System ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Ausbildung im Ausbildungsbetrieb wie auch in der Berufsschule stattfindet. Etwas 2/3 der Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb statt. Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel 3 ½ Jahre. Bestimmte Umstände können aber auch zu einer Verkürzung der Ausbildung führen.
 

Fähigkeiten und Kompetenzen

Wenn man sich für den Beruf des Mechatronikers entscheidet, dann sollte man bereits im Vorfeld einige Fähigkeiten und auch Interessen mit sich bringen. So sollte man vor allen Dingen Interesse an der Mathematik und der Technik haben, was sich möglichst auch in den Schulnoten niedergeschlagen hat. Zudem muss ein guter technischer Sachverstand vorhanden sein, das logische Denken muss funktionieren und ein handwerkliches Geschick sollte selbstverständlich sein. Außerdem sollte man Teamfähig sein, mit Kunden umgehen können und relativ diszipliniert sein.

Arbeitsgebiete

Ein Mechatroniker kann in vielen Bereichen zum Einsatz kommen. Oftmals trifft man ihn im Maschinen- und Anlagenbau an. Doch auch die Automobilindustrie und die Kommunikationstechnologie kann nicht auf Mechatroniker verzichten. Sie montieren, warten und installieren komplexe Anlagen, stellen Fehlerdiagnosen und programmieren Roboter wie auch Fertigungsmaschinen.

Perspektiven im Beruf des Mechatronikers

Den Mechatroniker gibt es noch nicht allzu lange. Er wurde erst Aufgrund der immer größter werdenden technischen Aufgaben für Elektriker kreiert. Die Perspektiven im Beruf sind sehr gut, da der technische Fortschritt sich nicht aufhalten lässt und die Arbeit für den Mechatroniker somit nicht abnehmen wird. Viele spezialisieren sich nach der Ausbildung in eine bestimmte Richtung, was sie noch wertvoller für die Unternehmen macht. So kann man sich auf die Wartung einzelner Geräte ebenso spezialisieren wie auf die Produktion oder das Qualitätsmanagement. Kann man eine Hochschulzugangsberechtigung nachweisen, so ist es sogar möglich, einen der Bachlor- oder Masterstudiengänge für den Bereich der Mechatronik zu belegen, um einen Hochschulabschluss zu machen und im Anschluss noch spezialisierter arbeiten zu können.

Inzwischen machen sich auch immer mehr Mechatroniker selbständig, um ihre Dienste einer breiten Masse anbieten zu können. Die Bezahlung dabei ist sehr gut, sodass man sich auch als junger Mensch bereits ein gutes finanzielles Standbein aufbauen kann. Bei der Selbständigkeit übernimmt man meist eine beratende und kontrollierende Tätigkeit ein.

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