Sonntag, 9 August, 2020
Schimmel entfernen

Der Weg zu einer schimmelfreien Wohnung

Schimmel entsteht überall dort, wo zu viel Feuchtigkeit herrscht. Die Pilzkulturen sind erstens nicht schön anzuschauen, vor allem aber können Sie gesundheitsgefährdend sein. Leider treten sie nicht nur in Kellerräumen auf, die von Grund auf feucht sind, sondern lassen sich auch all zu oft in den eigenen vier Wänden blicken. Spätestens hier muss dann ein Schlachtplan her, um den unangenehmen Schimmelsporen aus dem Weg zu gehen, gibt es einige Maßnahmen den Schimmel verschwinden zu lassen, bzw. dessen Entstehung vorzubeugen.

Schimmelbeseitigung

Die Luft ist stickig, es herrscht vielleicht ein modriger Geruch im Zimmer – vor allem aber lassen sich eigenartige Abfärbungen an der Wand erkennen: Falls diese Beschreibung auf Sie zutrifft, dann sind Sie leider davon betroffen und müssen dafür sorgen, denn Schimmelpilz so schnell wie möglich zu beseitigen.
Zur ersten Hilfe bedarf es teilweise nur etwas Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel mit oder ohne Chlorgehalt. Dieses lässt sich auf die angeschlagene Stelle gut auftragen. Diesen müssen Sie dann wenige Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem in Wasser getränkten Schwamm gründlich abwaschen. Der Vorgang kann bei Bedarf gerne wiederholt werden. Falls diese Maßnahme jedoch nicht greift, muss der gesamte betroffene Sektor entfernt werden. Beim Ablösen der Tapete sollte in dem Fall darauf geachtet werden, diese mit einer Folie zu überkleben, um der weiteren Ausbreitung und Freisetzung der Pilzkulturen entgegenzuwirken. Aus dem gleichen Grund sollte der Wandputz vor dem Abschlagen leicht angefeuchtet werden. Es ist weiterhin bei diesem Vorgang zu beachten, dass ein Arbeitsschutz (Handschuhe, Sicherheitsbrille, Atemschutz) getragen wird. Die Zimmertüren sollten dabei geschlossen sein und die Fenster geöffnet werden. Wenn auch diese „ Rettungsaktion“ erfolglos bleibt, was in den wenigsten Fällen vorkommt, so hilft nur noch ein Fachmann, den Sie folglich zu Rate ziehen müssten.

Vorbeugende Maßnahmen

In feuchten Ecken kann sich schnell Schimmel bildenUm es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, sollten Sie von Anfang an folgende Tipps beachten. Generell ist es nicht ratsam, in problematischen Bereichen Tapete zu verwenden, da diese einen weiteren Entfaltungsraum für die Pilzkulturen bietet. Alternativ zu Raufasertapeten sind rein mineralische Dekorputze empfehlenswert, da diese sehr feucht- und witterungsbeständig sind.
Ein erstmaliger Anstrich mit einer Mineral-Grundierung sowie eine Schicht Kalkputz tragen aufgrund ihres hohen Alkaligehalts dazu bei, einen erneuten Befall zu vermeiden. Außerdem ist das sogenannte „Querlüften“ die effizienteste Methode gegen die Bildung von Schimmelpilzen. Dabei werden schlicht die gegenüberliegenden Fenster und Türen circa fünf Minuten lang geöffnet, um den Luftaustausch zu erhöhen. Einen weiteren wichtigen Faktor stellt das häufige Heizen dar. Dadurch haben die Außenwände die Möglichkeit, mehr Wärme zu speichern. Zusätzlich kann die warme Luft mehr Wasserdampf aufnehmen und somit nach draußen befördern. Weiterhin sollten Sie darauf achten, zwischen den Möbeln an Außenwänden einen Abstand von mindestens zehn Zentimetern zu lassen, damit die Luft ordnungsgemäß im Raum zirkulieren kann. Es wäre ebenfalls ratsam, die Wäsche nicht in der Wohnung zu trocken und auf Luftbefeuchter zu verzichten.
Zu guter Letzt sollten Sie immer bei einer eventuellen Sanierung oder Renovierung auf die Baustoffe achten, die Ihnen angeboten werden – so können Sie den Schimmel ganz leicht beseitigen.

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