Donnerstag, 22 Juni, 2017
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Tipps für die Wahl des Bauunternehmens

Tipps für die Wahl des Bauunternehmens

Für viele ist der Bau eines Eigenheims die Erfüllung eines Lebenstraums. Die eigenen vier Wände sind noch viel mehr als Statussymbol, sie zeigen viel mehr das geleistete und sind die Entlohnung für oft jahrelange Entbehrungen die Bauherren wegen des lieben Geldes eingehen mussten. Deswegen ist der Hausbau in der Regel nicht nur eine finanzielle sondern auch eine psychische Belastung.

Pfusch am Bau

Oft hört man von Pfusch auf dem Bau. Von Baustellen auf denen alles schief läuft und das Haus am Ende krumm und schief dem Hausherrn übergeben wird. Horrorszenarien, die am Ende den finanziellen Ruin für die betroffenen Bauherren bedeuteten, da sich der Rechtsstreit über Pfusch oft auf Jahre zieht. Natürlich lassen sich Mängel nie vollkommen ausschließen. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es beim Hausbau wichtig, das richtige Bauunternehmen mit Bedacht auszuwählen. Geiz ist nicht immer geil und nicht unbedingt ist der günstigste, aber auch nicht immer der teuerste, Anbieter der Beste. Sie müssen sich jedoch im Klaren sein, dass ein guter Handwerker auch einen entsprechenden Stundenlohn verdienen muss.

Die Qual der Wahl

Um eine gute Auswahl und einen guten Preis zu bekommen, sollten Sie sich deswegen erst einmal einen Überblick über die Bauunternehmen in Ihrer Umgebung machen. Einfach und schnell geht das mit dem guten, alten Telefonbuch in der Onlineausgabe. Auf einen Klick haben Sie hier http://www.dastelefonbuch.de/Branchen/Bauunternehmen.html die Anbieter aus der gesuchten Branche in einer Übersicht und können dort in Ruhe nach Bauunternehmen in Ihrer Nähe suchen.

Fühlen Sie den Unternehmen auf den Zahn

Bauen muss geplant werdenBei der Feinauswahl sollten Sie dann ins Detail gehen. Schauen Sie sich die Internetpräsenzen der Unternehmen an und nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit diesen auf. Denken Sie daran: Eine schöne Homepage muss nicht unbedingt für Qualität am Bau stehen, schließlich möchten Sie keinen Webdesigner, sondern ein Bauunternehmen anstellen. Lassen Sie sich deswegen nicht unbedingt von einer professionellen Internetpräsenz blenden, sondern treten Sie lieber einmal mehr als zu wenig in den persönlichen Kontakt und fühlen Sie den Bauunternehmen so auf den Zahn.
Bei der Beratung am Telefon und auch im persönlichen Kontakt später, können Sie dann die Spreu vom Weizen trennen. Oftmals ist es schon das Bauchgefühl, dass einem die erste Entscheidung erleichtert. Wer setzt sich detailliert mit Ihren Fragen auseinander und geht auf Sie ein? Wer beachtet alle Punkte, die Ihnen wichtig sind? Wer kann Ihnen vielleicht sogar Referenzprojekte nennen oder Ihnen die Telefonnummer eines zufriedenen Kunden geben? Dies alles sind Dinge, die Sie bei der Auswahl eines Bauunternehmens beachten sollten.
Wer sich gern eine Drittmeinung anhören möchte, sollte natürlich erst einmal im Bekanntenkreis oder vielleicht bei den zukünftigen Nachbarn nachfragen, welches Unternehmen Sie unterstützt hat und wie zufrieden sie mit der Leistung waren. Auch der Blick in Foren oder Bewertungsportale kann Aufschluss über ein Unternehmen geben.

Was ist, wenn es doch zum Pfusch am Bau kommt?

Fehler sind menschlich. Deswegen lassen sich Mängel am Bau niemals 100 prozentig ausschließen. Wichtig ist jedoch, wie mit diesen umgegangen wird und wer sich um die Fehlerbehebung kümmert. Wer für die Arbeiten am Bau beispielsweise Schwarzarbeiter engagiert, hat kein Recht auf Schadensersatz bei Mängeln. Ein Grund mehr also, das System nicht zu bescheißen. Um bei Pfusch abgesichert zu sein, sollte bei Mängeln am Bau auf jeden Fall ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden. Vielleicht lohnt sich deswegen sogar der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, die im Fall der Fälle Kosten spart.