Sonntag, 1 August, 2021
Küche die renoviert wird

Container für die Entsorgung beim Renovieren

Es ist wieder an der Zeit für Veränderung in den eigenen vier Wänden – Gründe dafür gibt es genug: Vom barrierefreien Umbau über neue Badtrends bis hin zum Wasserschaden ist von A bis Z sicherlich einiges dabei, um eine Ausrede für eine Renovierung zu finden. Und nicht umsonst waren in den Home Office Zeiten 2020 und 2021 die Baumärkte die Krisengewinner, denn wer viel Zeit zuhause verbringt, möchte sich dort auch wohl fühlen!

Und das ist auch gut so, denn so eine Veränderung bringt nicht nur Arbeit, sondern auch viel Freude mit dem Ergebnis mit sich. Doch wer renovieren will, muss auch einiges an Abfall loswerden. Wir geben Tipps, wie das am besten funktioniert.

Sperrmüllcontainer für die alten Möbel

Wem ist nicht der „Sperrmüll“ ein Begriff? Für die wenigen, die ihn nicht kennen: „Sperrmüll“ beschreibt jeden Müll, der zu „sperrig“ für den regulären Hausmüll ist – also eine sehr beschreibende Bezeichnung. Darunter fallen zum Beispiel alte Möbel, Türen oder Laminat aber auch Fahrräder, Keramik und Matratzen. Über den regionalen Entsorger kann ein solcher Sperrmüll angemeldet werden, welche dann nach einiger Zeit an der Straße abgestellt werden muss und abgeholt wird. Doch nicht immer hat man Zuhause die passenden Lagermöglichkeiten im Keller oder Speicher, um mehrere Wochen auf den Termin zu warten oder hat gar so ein großes Renovierungsprojekt, dass die Mengen an Abfall nicht über den normalen Sperrmüll entsorgt werden können. In solchen Fällen lohnt es sich, einen Sperrmüllcontainer zu mieten, denn bei diesem kann die grobe Menge vorher definiert und der Container zum Termin bestellt werden. So spart man sich das doppelte Schleppen, kann die alten Möbel oder Badkeramik direkt entsorgen und ist sich auch sicher, dass alles mitgenommen wird.

Das gilt es beim Aufstellen eines Containers zu beachten

Grundsätzlich gibt es zwei Unterschiede zu machen:

  • Aufstellen des Containers auf Privatgelände:
    Wenn Sie einen Container auf privatem Gelände abstellen, sollten Sie in aller erster Linie die Beschaffenheit des Bodens ansehen. Wir empfehlen einen festen Untergrund, denn je nach Gewicht kann der Container sonst absinken oder schräg stehen. Ein Absetzcontainer ist zudem meist schonender als ein Abrollcontainer, der den Rasen oder empfindliche Bodenmaterialien beschädigen könnte. Als Sperrmüllcontainer wird aber sicherlich ein Absetzcontainer ausreichen. Doch auch hier gibt es zu bedenken, dass für die Anlieferung genügend Platz sein muss: Beide Containervarianten werden von einem LKW angeliefert, welcher genügend Platz zum Rangieren benötigt. Ein Absetzcontainer hat aber auch hier den entscheidenden Vorteil, dass er den Container auch über niedrige Mauern oder Hecken heben und dahinter absetzen kann. Achtung: Wenn Sie das Nachbargelände mitbenutzen möchten, müssen Sie natürlich die Nachbarn um Erlaubnis bitten.
  • Aufstellen des Containers auf öffentlichem Grund:
    Dazu zählen Straßen, Gehwege oder öffentliche Parkplätze. Wenn Sie dorthin ausweichen müssen, benötigen Sie eine offizielle Genehmigung. Eine solche Stellgenehmigung erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Gemeinde beziehungsweise Stadt für eine entsprechende Gebühr. Die Höhe dieser Gebühr variiert von Kommune zu Kommune und sollte mit genügend Vorlaufzeit beantragt werden.

Bei weiteren Fragen kann Ihnen ein Containerdienst in der Nähe sicherlich weiterhelfen.

Too good to go – Alternativen zur Entsorgung

Alternativ können Sie gut erhaltene Möbel- und Einrichtungsstücke auch auf dem Flohmarkt oder via online Marktplatz wie zum Beispiel ebay Kleinanzeigen verkaufen. Doch das kostet auch einiges an Zeit und benötigt einen guten, trockenen Lagerplatz. Eine andere Möglichkeit ist es, Kontakt mit Second-Hand-Kaufhäusern aufzunehmen: Diese freuen sich über gut erhaltene Schränke, Tischgruppen, Sofas und vieles mehr und holen diese oftmals sogar bei Ihnen ab.

Gut zu wissen: Abfälle, die Sie auf den Recyclinghof oder über den Sperrmüll entsorgen, werden wiederverwertet. Altholz aus der Kategorie A1 wird zum Beispiel aufbereitet und z.B. für Pressspanplatten eingesetzt und Altholz der Kategorien A2 bis A4, worunter behandeltes Holz fällt, wird nach der entsprechenden Bearbeitung zur Energieerzeugung verwendet. Auch korrekt entsorgtes Plastik oder Erdaushub können sehr gut wiederverwendet werden. Richtiges Recycling trägt somit nachhaltig zu einer besseren Umwelt bei.

Inspiration gefällig?

Was ist Ihr nächstes Projekt in den eigenen vier Wänden? Was es auch ist: Jetzt wissen Sie, was Sie mit Ihren alten Sachen machen können. Für mehr Renovierungs-Inspo haben wir unsere besten Einrichtungs- und Umbautipps zusammengefasst:

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